Im Gegensatz zur ma Radio liefert die ma IP Audio keine personenbezogenen Hörerdaten, sondern ausschließlich technische Messdaten.

Um ma Radio und ma IP Audio zusammenzuführen, muss die Datenaufbereitung der ma Audio daher die technischen Messdaten der ma IP Audio mit personenbezogenen Merkmalen hin zu Personenreichweiten zusammenführen. Deshalb umfasst die Datenaufbereitung der ma Audio die gesamte Wegstrecke von den Sessions der ma IP Audio über die Identifizierung konkreter Hörer hinter den Sessions bis hin zur Berechnung der Konvergenzreichweiten:

Zunächst werden die aus der ma IP Audio bekannten Sessions mittels Device-Typ-Kategorisierung zu IDs verdichtet. Dieses IDs werden nach Analyse langlebiger IDs wiederum zu sogenannten Devices verdichtet. Die Verdichtungen sind nötig, um sich von den einzelnen Nutzungsvorgängen (Sessions) zu lösen und sich der dahinter stehende Anzahl nutzender Personen (bzw. zunächst nur der Anzahl dahinter stehender Devices) anzunähern.

Parallel dazu ist aus der Online-Tagebuchstudie bekannt, wie viele Devices ein Hörer nutzt und wie viele Personen über diese Devices mithören. Aus diesen Informationen sowie der o.g. Anzahl Devices lässt sich nun für alle Channels aus der ma IP Audio die Anzahl Hörer berechnen. Diese Daten werden in einem letzten Schritt in die ma Radio zur ma Audio fusioniert.

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