Aktuelles

07.12.2016 ma 2016 IP Audio IV veröffentlicht Frankfurt, 7. Dezember 2016 – Die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) veröffentlicht heute mit...weiterlesen
02.12.2016 Neues von der Mitgliederversammlung 2016 Berlin, 2. Dezember 2016 – heute fand die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft...weiterlesen

Termine

08.03.2017 ma 2017 Radio I (WTK) Veröffentlichung um 09:00 Uhr
08.03.2017 ma 2017 IP Audio I Veröffentlichung um 11:00 Uhr
09.03.2017 ma 2016 Internet 12 Veröffentlichung um 09:30 Uhr
29.03.2017 ma 2017 Radio I (WMK) Veröffentlichung um 09:00 Uhr
07.06.2017 ma 2017 IP Audio II Veröffentlichung um 11:00 Uhr

Veranstaltungen

28.03.2017
Arbeitsausschuss-Sitzung
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25.09.2017
Arbeitsausschuss-Sitzung
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23.11.2017
Nacht der Medienforschung 2017
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24.11.2017
Mitgliederversammlung
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Glossar

Medialexikon

Begriff suchen:

ADM
Akronym für: Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.

„Der Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V. (ADM) ist die Interessenvertretung der privatwirtschaftlich organisierten Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland. Er wurde im Jahr 1955 gegründet. Zu seinen satzungsgemäßen Aufgaben gehören unter anderem die Wahrung des Ansehens und die Förderung der Wissenschaftlichkeit der Markt- und Sozialforschung, die Durchsetzung der Berufsgrundsätze und Standesregeln, die Gewährleistung des Datenschutzes sowie die Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs.“
Quelle: www.adm-ev.de.
Alle an der Erhebung der Media-Analyse (ma) beteiligten Institute sind Mitgliedsinstitute des ADM.

ADM-Stichproben
Definition: Arbeitsgemeinschaft ADM-Stichproben

Das Stichprobensystem, das für die Media-Analysen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (agma), verwendet wird, basiert auf der Auswahlgrundlage der ADM-Stichproben (ADM = Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute e.V.).
Die ADM-Stichproben werden von der ADM-Arbeitsgemeinschaft Stichproben verantwortet. Die ADM-Arbeitsgemeinschaft Stichproben wird von interessierten Mitgliedsinstituten und der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. gebildet, die gemeinsam die Finanzierung des Stichprobensystems sicherstellen. Grundpfeiler des Stichprobensystems sind die Auswahlgrundlagen für Face-to-face- und Telefon-Stichproben, die die Abbildung der Grundgesamtheiten in der Bundesrepublik Deutschland gewährleisten. Für die Mitgliedsinstitute der ADM-Arbeitsgemeinschaft Stichproben werden aus diesen Auswahlgrundlagen von zentraler Stelle weitgehend überschneidungsfreie Stichproben gezogen, die es erlauben, durch Kombination zahlreiche Anforderungen hinsichtlich Fallzahlen und Streuung zu befriedigen. Für die Media-Analysen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. werden Sonderstichproben aus den Auswahlgrundlagen gebildet, die auf die jeweiligen Problemstellungen maßgeschneidert werden. Hierbei werden genauso die abzubildenden Grundgesamtheiten (z.B. einzubeziehende Nationalitäten, Alterserweiterungen für Kinder usw.) wie auch die Verteilung auf die Anzahl der mitarbeitenden Institute berücksichtigt.

Affinität
Definition: Anteil einer bestimmten Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Anteil dieser Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung

Anteil einer bestimmten Zielgruppe an der Nutzerschaft eines Mediums im Verhältnis zum Anteil dieser Zielgruppe an der Gesamtbevölkerung. Die Affinität wird als Index dargestellt und ist ein Maß für die Zielgruppennähe des Mediums. Ein Index von 150 bedeutet beispielsweise, dass der Anteil der Zielgruppe in dem betreffenden Medium um 50 Prozent höher liegt als in der Gesamtbevölkerung.

AGF
Akronym für: Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung

Die AGF ist der Zusammenschluss der Sender ARD, ProSiebenSat.1 Media AG, Mediengruppe RTL Deutschland und ZDF zur gemeinsamen Durchführung und Weiterentwicklung der kontinuierlichen quantitativen Fernsehzuschauerforschung in Deutschland. Die in der agma ausgewiesenen TV-Daten basieren auf den sekundengenau gemessenen AGF-Daten.
Siehe hierzu auch Intermedia

Ausfälle
Definition: nicht realisierte Interviews

Mit Ausfällen bezeichnet man die nicht realisierten Interviews einer gezogenen Stichprobe. Man unterscheidet zwischen qualitätsneutralen Ausfällen und relevanten bzw. systematischen Ausfällen. Relevant bzw. systematisch sind Ausfälle, wenn zur Grundgesamtheit gehörende Personen am Interview nicht teilnehmen. Beispiel: Ein Haushalt ist in der Feldzeit nicht erreichbar oder eine
ausgewählte Person lehnt es ab, sich interviewen zu lassen. Diese Ausfälle bestimmen direkt die Ausschöpfungsquote (Ausschöpfung). Qualitätsneutral sind Ausfälle, wenn Personen erreicht werden, die nicht zur Grundgesamtheit gehören. Beispiel: Bei einem CATI-Interview wird ein Firmenanschluss statt eines Privathaushalts erreicht. Die qualitätsneutralen Ausfälle werden bei der Berechnung der Ausschöpfung nicht berücksichtigt.

Ausschöpfung
Definition: tatsächlich realisierte Interviews

Mit Ausschöpfung bezeichnet man die tatsächlich realisierten Interviews. Dargestellt wird meist die Ausschöpfungsquote als prozentualer Anteil der Befragungspersonen oder -haushalte an allen möglichen Interviews. Mit sinkender Ausschöpfung verschlechtert sich die Repräsentativität der Ergebnisse und damit die Gesamtqualität der Untersuchung. Nach dem ZAW-Rahmenschema für Werbeträgeranalysen sollte eine Untersuchung auf der Basis einer Zufallsstichprobe eine Ausschöpfungsquote von mindestens 70 % aufweisen.

Auswahlgrundlage
Definition: ADM-Auswahlgrundlagen

Aus den ADM-Auswahlgrundlagen werden die Flächen für persönlich-mündliche Befragungen (Sample Points) und die Nummernblöcke für telefonische Befragungen (CATI Points) gezogen. Die Zufallsauswahl in persönlich-mündlichen Befragungen wird durch Begehung mit festgelegter Startadresse, Anlisten von Adressen und Kontaktieren von Adressen fortgeführt. Im Haushalt werden die Personen anhand des Schwedenschlüssels zufällig ausgewählt.

Ausweisungskriterien
Definition: Einheiten, die den Tabellen-Zählungen zugrunde liegen

Das ist ein Begriff für die Einheiten, die den Tabellen-Zählungen zugrunde liegen. Wie z.B.: Leser pro Ausgabe (LpA), Hörer pro Tag (HpT) , Seher pro Tag (SpT)

Belegungseinheit
Definition: mit Werbemitteln zu belegende Einheit eines oder mehrere Werbeträger

Eine Belegungseinheit ist die mit Werbemitteln zu belegende Einheit eines oder mehrerer Werbeträger. Dabei können Belegungseinheiten komplette Medien-Angebote, Teilbereiche von Angeboten oder eine Kombination mehrerer Medien-Angebote oder deren Teilbereiche darstellen. Jede durch die Vermarkter definierte und ausgewiesene Belegungseinheit muss einzeln belegbar und buchbar sein.

Bevölkerung
Definition: deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung in der Bundesrepublik Deutschland

Die Stichprobe der Media-Analyse basierte bis 2008 in allen Tranchen auf Personen der deutschen Wohnbevölkerung in Privathaushalten am Hauptwohnsitz, die 14 Jahre und älter sind. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung. Ab der ma 2008 Radio II bildeten Deutsche und in Deutschland lebende EU-Ausländer (= EU 27 Länder) ab 10 Jahren die Basis für die Stichprobe, bevor in einem nächsten Schritt ab der ma 2010 Radio I die Basis auf die deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung in der Bundesrepublik Deutschland (ma 2010 Radio und ma 2010 Radio Kinder) ausgedehnt wurde. Für die ma Pressemedien, die ma Plakat und die ma Internet gilt die neue Basis deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung in der Bundesrepublik
Deutschland ebenfalls seit 2010. In der Umfrageforschung und somit auch in der ma greifen die gesetzlichen Regelungen und Standesregeln zur Befragung minderjähriger Personen. Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren dürfen in Abwesenheit der gesetzlichen Vertreter zwar befragt werden, müssen aber einen gesonderten datenschutzrechtlichen Hinweis erhalten. Für die ma Radio Kinder, in der 10- bis 13-Jährige befragt werden, gelten strengere Regeln: Hier muss ein gesetzlicher Vertreter die Einwilligung zur Befragung des Kindes geben.

Brutto-Reichweite
Definition: Summe der Brutto-Kontakte

Mit Brutto-Kontakten bezeichnet man die Addition der absoluten Einzelreichweiten mehrerer Ausgaben/Belegungseinheiten eines oder verschiedener Werbeträger. Beispiel: Titel A erreicht zwei Mio. Leser, Titel B drei Mio. Leser, zusammen sind das 5 Mio. Kontakte. Weil in der Regel Überschneidungen zwischen den Ausgaben/Belegungseinheiten bestehen, kann man aus der Addition von Einzelreichweiten nicht ablesen, wie viele Personen insgesamt erreicht wurden. In der Praxis ist die Brutto-Reichweite ein Maß für die absolute Summe der Kontakte, die mit mindestens einer Kampagne erreicht wurden.

CAPI
Akronym für: Computer Assisted Personal Interview

Bei der Durchführung des persönlich-mündlichen Interviews werden die Fragen vom Interviewer vom Computerbildschirm abgelesen und die Antworten in den Computer eingegeben.

CASI
Akronym für: Computer Assisted Self Interviewing

CASI steht für Computer Assisted Self Interviewing, d.h., der Befragte führt das Interview selbstständig am Laptop – bei minimiertem Interviewereinfluss – durch.

CATI
Akronym für: Computer Assisted Telephone Interviewing

Bei der Durchführung von Telefoninterviews werden die Fragen vom Interviewer vom Computerbildschirm abgelesen und die Antworten in den Computer eingegeben.

Channel
Definition: IP-basierter Radiosender

Ein Channel ist ein Radiosender, der IP-basierend empfangen werden kann. Channels werden unterteilt in Simulcast-Channel und Web-Only-Channel. Als Simulcast-Channels gelten solche, die neben dem IP-basierten Übertragungsweg im Web auch mit identischen Programminhalt über andere Kanäle verbreitet werden (z.B. UKW). Als Web-Only-Channel gelten solche, die ausschließlich über den IP-basierten Übertragungsweg verbreitet werden.

Channel-Client
Definition: Rechner bzw. Browser

Unter einem Channel-Client versteht man einen Rechner bzw. Browser. Dessen Kennung wird mit Hilfe der IP-Adresse (gekürzt), des IP-Hashs, des User Agents, des Channels, des Streamingservers, des Streamingformats bei der ersten Zuordnung im System ermittelt.

Client
Definition: Computerprogramm

Generell ist ein Client ein Computerprogramm, das sich mit einem anderen Rechner in Verbindung setzt, um dessen Service zu nutzen. Unter diesen Begriff fallen also auch Tools, die beispielsweise zum Versenden von Mails dienen. Ein spezieller Client zum Surfen im World Wide Web ist ein Browser, der im Wesentlichen zum Lesen von Webseiten verwendet wird. Dessen Kennung wird mit Hilfe der IP-Adresse (gekürzt), des IP-Hashs, des User Agents, des Channels, des Streamingservers, des Streamingformats bei der ersten Zuordnung im System ermittelt.

CLP
Akronym für: City-Light-Poster

Plakatvitrinen im Hochformat, die entweder auf einer oder auf beiden Seiten ein Plakat (B 1,20m x H 176m) aufnehmen können.

Cookie
Definition: Markierung

Ein Cookie ist eine Markierung, die von einem Browser in Form einer Datei auf einem Rechner unter dem Namen einer Domain gespeichert wird. Kommuniziert der Browser mit der Domain, so übermittelt er die für diese Domain bekannten Cookies. Ein in der zugehörigen Domain befindlicher Server kann auf diese Weise im Zeitablauf einen Client immer wieder identifizieren. Damit hat ein Cookie eine ähnliche Funktion wie ein Nummernschild. Wird ein Cookie vom Nutzer gelöscht, ist auch seine Identifizierung nicht mehr möglich, weil das Nutzungsmuster nicht länger ermittelt werden kann.

Data-Mining
Definition: Entdecken und Extrahieren von Informationszusammenhängen aus großen Datenmengen

Unter Data-Mining versteht man das systematische (in der Regel automatisierte oder halbautomatische) Entdecken und Extrahieren vorher unbekannter, statistisch korrekter und wichtiger Informationszusammenhänge aus großen Datenmengen. Die Datenbestände werden dabei nach Regelmäßigkeiten, Mustern und Strukturen, Abweichungen, jeglicher Art von Beziehungen und gegenseitigen Beeinflussungen - wie z.B. signifikante Häufigkeiten - untersucht.

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